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  Öffnungszeiten:
Kunst Büro
Dienstag bis Freitag 9.30 bis 12.30 Uhr
Mittwoch 9.30 bis 12.30 und 13.00 - 16.00 Uhr / Tel 0621/52 80 55

Kunst Halle
Di - Fr 11 bis 18 Uhr
Sa und So 11 bis 18 Uhr
Tel 0621 504 2012

   
 
   
       
 
Wir über uns
         
  Mwangi Hutter - Innocent of Black and White

27. Januar bis 15. April 2018

 
kunst halle a
 
kunst büro


Vernissage Freitag, 26. Januar um 19 Uhr

Eintritt in die Ausstellung ist frei!

 
kunst studio
 
Programm
 
Jahresgaben
 

 

 



Mwangi Hutter

turquoise realm , 2014, 3 channel video installation

Courtesy of the artist / Galerie Burster, Berlin
© Mwangi Hutter VG Bild-Kunst, Bonn 2018

 

 

Kataloge
 

Kunst Halle allgemein:
Im ersten Obergeschoß des Bürgermeister-Ludwig-Reichert-Hauses befindet sich die 500 qm große Ausstellungshalle des Kunstvereins. Das 50er Jahre Gebäude in der Innenstadt hat nach dem Umbau einen ganz besonderen Charme. Durch das Öffnen der Zwischendecke ist das gewaltige und ursprünglich verdeckte Tonnengewölbe nun sichtbar. Die übersichtlich und klar strukturierte Halle mit Oberlichtfenster stellt einen äußerst attraktiven Ausstellungsraum dar.

© Marlis Jonas

 
 

Mwangi Hutter
breathed, 2017, single-channel video 

Courtesy of the artist / Galerie Burster, Berlin
© Mwangi Hutter VG Bild-Kunst, Bonn 2018



         
         
     

Mwangi Hutter
assemble, 2012, video installation

Courtesy of the artist / Galerie Burster, Berlin
© Mwangi Hutter VG Bild-Kunst, Bonn 2018

 


 
         
     

 



Mwangi Hutter

the way things could be but are not, 2017, Acryl/LW

Courtesy of the artist / Galerie Burster, Berlin
© Mwangi Hutter VG Bild-Kunst, Bonn 2018

 
         
         
     

Selbsterkundung und Körpererfahrung sind die zentralen Themen im Werk des Künstlerpaars Mwangi Hutter. Sie arbeiten mit Video, Klang, Fotografie, Installation, Skulptur, Malerei und Performance. Im Mittelpunkt ihrer künstlerischen Arbeit ist immer der menschliche Körper, genauer gesagt ihr eigener, der in fast allen Arbeiten in Erscheinung tritt. Ihre Performances, Videoarbeiten und Fotografien entwickeln sie aus selbst konzipierten, oftmals ritualartigen Handlungen, die auf das Engste mit ihren eigenen Erfahrungen und ihrer persönlichen Geschichte verbunden sind. Ihr grundsätz-liches Verständnis von Wissen, das sie nicht als einen rein intellektuellen Prozess, sondern vielmehr als ein ganzheitliches Verständnis von Körper, Geist und Seele verstehen, bildet das Fundament ihrer künstlerischen Arbeit, die für sie immer eine Reise zu sich selbst, eine intensive Selbsterkundung und Erforschung der eigenen Körperlichkeit beinhaltet.

Die große Einzelausstellung im Kunstverein Ludwigshafen gibt einen Einblick in das umfangreiche Werk des Künstlerpaars und stellt drei raumgreifende Videoinstallationen in einen unmittelbaren Dialog zu den in jüngster Zeit entstandenen großformatigen, in schwarz weiß gehaltenen Malereien. Hier, wie auch in den jüngsten Videoarbeiten begegnen sich immer wieder Mann und Frau, eng umschlungen, sich gegenseitig haltend oder sich voneinander lösend. Die Arbeiten erzählen von Liebe und Zusammengehörigkeit, von unserem In-der-Welt-Sein und von unserem Aus-der-Welt-Verschwinden. Sie verweisen aber auch auf gesellschaftliche Unterschiede aufgrund von Hautfarbe, Geschlecht oder Herkunft. Die in den Videoarbeiten eingesetzten künstlerischen Mittel sind sehr reduziert. Die Kamera ist meist statisch und obwohl auf den ersten Blick der Eindruck entsteht, dass nur wenig passiert, haben die Videos eine magische Wirkung. Gesteigert wird diese Erfahrung durch die ruhige und dennoch eindringliche Stimme von Ingrid Mwangi, deren Gesang in den jüngsten Arbeiten, wie beispielsweise in „turquoise realm“, das Geschehen begleitet und trägt. Es ist diese bestechende Einfachheit der sich in kurzen Loops wiederholenden Bilder, die es vermag, den Betrachter in den Bann zu ziehen und ihn ganz unmittelbar auf tiefe existenzielle Erfahrungen zurückwirft.

Biografie: Ingrid Mwangi ist in Nairobi, Robert Hutter in Ludwigshafen geboren. Sie haben an der Hochschule der Bildenden Künste Saar, in Saarbrücken bei Prof. Ulrike Rosenbach studiert. Seit 2005 arbeiten sie als Mwangi Hutter zusammen. Ihre Arbeiten wurden in Afrika, Asien, Europa, den Vereinigten Staaten und Südamerika gezeigt, u.a.: Biennale von Sao Paulo; Brooklyn Museum; Smithsonian Institution - National Museum of African Art; Centre Pompidou, Paris; Museum für Moderne Kunst, Frank-furt; Dak’Art Biennale; Mori Museum, Tokyo; 57. Biennale von Venedig und documenta 14. Mwangi Hutter leben und arbeiten in Berlin, Ludwigshafen und Nairobi.
www.mwangihutter.com

Mit freundlicher Unterstützung: Sparkasse Vorderpfalz, BASF SE, Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur, Rheinland-Pfalz

Begleitprogramm

Performance und Künstlergespräch

// Freitag, 2. März um 19 Uhr

BLINDE FLECKEN Performance von Gabriele Oßwald und Wolfgang Sautermeister   Wenn eine Ameise sich selbst für einen Elefanten hält, dann ist das witzig. Wenn aber ein Elefant sich für eine Ameise hält, dann wird es gefährlich.

Im Anschluss an die Performance findet ein Künstlergespräch mit Mwangi Hutter statt.

Moderation: Barbara Auer



Führungen jeden Samstag

27. Januar, 14 Uhr mit Torsten Kappenberg
03. Februar, 14 Uhr mit Torsten Kappenberg
10. Februar, 14 Uhr mit Ramona Renner
17. Februar, 14 Uhr mit Marie Back
24. Februar, 14 Uhr mit Torsten Kappenberg
03. März, 14 Uhr mit Marie Back
10. März, 14 Uhr mit Ramona Renner
17. März, 14 Uhr mit Torsten Kappenberg
24. März, 14 Uhr mit Marie Back
31. März, 14 Uhr mit Ramona Renner
07. April, 14 Uhr mit Torsten Kappenberg
14. April, 14 Uhr mit Ramona Renner

Der Eintritt in die Ausstellung und zu allen Veranstaltungen ist frei.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
         
 

 
 

 

 

 

 

 

 

 
     
 
 
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