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  Wir über uns      
      2. Fotofestival MA_LU_HD 2007
Eröffnung, 21.09.07 19 Uhr
   
  kunst halle a
  Kunsthalle Mannheim
kunst büro

Carel van Hees
>Play, 2001

 
kunst studio
 
 
Programm

Focus Ludwigshafen: 23.09.um 12 Uhr im Kunstverein Ludwigshafen Gespräch: Barbara Auer und Christoph Tannert

 
Jahresgaben

Carel van Hees

>Play, 2001
audiovisual installation
Courtesy Paradox, Edam

 
Kataloge
 
 
 

Carel van Hees

>Play, 2001
audiovisual installation
Courtesy Paradox, Edam


Kunst Halle allgemein:
Im ersten Obergeschoß des Bürgermeister-Ludwig-Reichert-Hauses befindet sich die 500 qm große Ausstellungshalle des Kunstvereins. Das 50er Jahre Gebäude in der Innenstadt hat nach dem Umbau einen ganz besonderen Charme. Durch das Öffnen der Zwischendecke ist das gewaltige und ursprünglich verdeckte Tonnengewölbe nun sichtbar. Die übersichtlich und klar strukturierte Halle mit Oberlichtfenster stellt einen äußerst attraktiven Ausstellungsraum dar.
 
   
   
   


   
   
   
   
 

>Play handelt davon, wie es ist, jung zu sein, egal wann und wo. Drei Jahre lang hat sich der Rotterdamer Fotograf Carel van Hees (Jg. 1954) den Jugendlichen seiner Stadt zugewandt, ihrem Wesen, ihrem Fluidum, ihrer Kraft. An der Schwelle zum 21. Jahrhundert suchen sie nach Individualität und dem eigenen Leben. Van Hees hat sich darauf konzentriert, was jungen Menschen aller Generationen gemeinsam ist, aber auch auf die typischen Ausdrucksformen der heutigen Jugendkultur. – Olga Overbeek /Bas Vroege

>Play is about what it is like to be young, anywhere and in all eras. For three years the Rotterdam photographer Carel van Hees turned his camera on the youth of Rotterdam. He focused on their character, their aura and energy. At the turning point from the 20th to the 21st century these young people are searching for their own identity, their own life. Van Hees focused on what is common in all generations that grow up and on what the typical modes of self-expression are in today's youth culture. – Olga Overbeek /Bas Vroege

Der komplette Kunstverein wird ausgefüllt von der auf fünf großen Screens und mit lauten, biestigen Sounds präsentierten Installation „>Play“ von Carel van Hees (NL), in der es einzig und allein darum geht, was es heutzutage bedeutet, jung zu sein – hierzulande und überall in Europa. Drei Jahre lang war Carel van Hees unterwegs, um in unterschiedlichen Wohnsituationen, auf der Straße, in Kaufhäusern, in Clubs und Bars, Schulen und Krafträumen zu fotografieren – auf der Suche nach sozialer Identität, Wunschprojektionen, Klängen, symbolischem Konsum, Markenhelden, Freiheit, Enttäuschungen – und der Frage, wie wo und wann die Jugend stirbt und/oder dem Alter weichen muss in Gesellschaften, die immer mehr vergreisen.

„>Play“ ist ein Schwindel erregender Generator des jugendlichen Selbstausdrucks und der faszinierenden Liebes- und Lebensvergeudung. Eine Hymne auf das „Forever young“ aufbegehrender Individuen, die schon jetzt wissen, dass sie betrogen wurden und sich gerade deshalb um so ausgelassener durch einen Alltag bewegen, der keine Richtung zu haben scheint, kein Gestern und kein Morgen.

Es wird immer gern gesagt, dass die Jugend heute orientierungslos ist und ohne Vorbilder lebt. Dabei ist die Orientierungslosigkeit auch Teil des Konzepts und der Schönheit von Jugend und vor allem für die irritierend, die dabeistehen und zuschauen.
Christoph Tannert

 

>Play is about what it is like to be young, anywhere and in all eras. For three years the Rotterdam photographer Carel van Hees turned his camera on the youth of Rotterdam. He focused on their character, their aura and energy. At the turning point of the 20 th and 21 st century these young people are searching for their own identity, their own life. Van Hees focused on what is common in all generations that grow up and on what the typical ways of self-expression are in today's youth culture.

Starting from Van Hees's images and the characters in them, radio journalist Ingrid Smits made a series of broadcasts for Radio Rijnmond. The interviews were combined by audio artist Leo Anemaet with a large number of sounds that Van Hees collected, such as the thud of pile-drivers, passing trams and the ubiquitous mobile telephones. These urban noises were supplemented with rap and music made for >Play by a group that came together especially for the project, comprised of deejay/composer Mike Redman, composer Budy Mokoginta and jazz trumpeter Eric Vloeimans. These different media contribute to giving the audience a chance to experience what it is to be young in a multicultural city.

Artist and VJ Gerald van der Kaap programmed the multimedia installation, exhibition designer Jeroen de Vries turned >Play into a labyrinth of large transparent screens, an environment that could be experienced on roller-skates.

For the Internationale Fototage >Play has been converted into a large-scale five-screen version.
Christoph Tannert

Production: Paradox
Exhibition design: Jeroen de Vries
Graphic design: Kessels Kramer

Jeden Sonntag um 14.00 Uhr findet eine Führung durch die Ausstellung statt.

Führungstermine:
23.09. Claudia Schmidt
30.10. Torsten Kappenberg
07.10. Torsten Kappenberg
14.10. Claudia Schmidt
21.10. Torsten Kappenberg

Weitere Informationen:

http://www.fotofestival-ma-lu-hd.de/

Ab Oktober finden sonntägliche Konzertmatineen der pfälzischen Musikgesellschaft e. V. statt. Termine s. unter Programm

 

     

Mit freundlicher Unterstützung von:

 

 
 
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