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  Öffnungszeiten:
Kunst Büro
Dienstag bis Freitag 9.30 bis 12.30 Uhr
Mittwoch 9.30 bis 12.30 und 13.00 - 16.00 Uhr / Tel 0621/52 80 55

Kunst Halle
Di - Fr 11 bis 18 Uhr
Sa und So 11 bis 18 Uhr
Tel 0621 504 2012

   
 
   
       
 
Wir über uns
       
 

Sakir Gökcebag - Reorientation

23. Januar bis 10. April 2016

 
kunst halle a
 
kunst büro


An den Osterfeiertagen - von Karfreitag bis einschließlich Ostermontag - ist die Ausstellung jeweils von 11 - 18 Uhr geöffnet.

Führung jeden Samstag um 14 Uhr

Der Eintritt ist während der Umbauzeit der Stadtbibliothek frei!      

 
kunst studio
 
Programm
 
Jahresgaben
 

Reorientation Installationsansicht, 2016

© VG Bild-Kunst,
Bonn 2016

Kataloge
 

Kunst Halle allgemein:
Im ersten Obergeschoß des Bürgermeister-Ludwig-Reichert-Hauses befindet sich die 500 qm große Ausstellungshalle des Kunstvereins. Das 50er Jahre Gebäude in der Innenstadt hat nach dem Umbau einen ganz besonderen Charme. Durch das Öffnen der Zwischendecke ist das gewaltige und ursprünglich verdeckte Tonnengewölbe nun sichtbar. Die übersichtlich und klar strukturierte Halle mit Oberlichtfenster stellt einen äußerst attraktiven Ausstellungsraum dar.

© Marlis Jonas

 

 

 

 

Reorientation Installationsansicht, 2016

© VG Bild-Kunst,
Bonn 2016

 


 
       
       

Reorientation #4, Detail, 2012

© VG Bild-Kunst,
Bonn 2016

 

Ohne Titel, Gießkannen Installationsansicht, 2011

© VG Bild-Kunst,
Bonn 2016

 

Seit vielen Jahren lädt der Kunstverein Ludwigshafen einmal jährlich KünstlerInnen ein, eine auf die Ausstellungshalle bezogene Installation zu realisieren. Im Januar 2016 wird der türkische Künstler Sakir Gökçebag die Halle bespielen. Sakir Gökçebag setzt sich in seiner Kunst mit dem „Alltäglichen“ auseinander; es sind Dinge, die uns allen bekannt und sehr vertraut sind. Diese alltäglichen Gegenstände werden jedoch oft durch minimale, äußerst subtile Eingriffe einer Verwandlung unterzogen, die ihre ursprüngliche Funktion vollkommen vergessen lässt. Gökçebags Eingriffe in das Alltägliche sind oft überraschend einfach. Durch Multiplikation eines Gegenstandes, durch Teilen, Zerschneiden, entwickeln die Dinge ein neues Eigenleben und führen dem Betrachter das ihnen innewohnende ästhetische Potential, das über ihre reine Funktionalität hinausgeht, vor Augen. So gelingt es Sakir Gökçebag mit einer großen spielerischen Lust und Freude einen uns bis heute prägenden Leitsatz des Bauhauses zu unterwandern: „form follows function“ – die Form unterliegt der Funktion. Es ist unsere Eindimensionalität der Wahrnehmung und des Gebrauchs der Dinge, die der Künstler hinterfragt und mit viel Humor und Ironie, diesen Grundsatz der industriellen Moderne aus den Angeln hebt. Egal ob Kleiderbügel, Schirme, Gürtel, Toilettenpapier, Orientteppiche, Eimer, Gießkannen oder Gebetsketten; sie werden alle in neue überraschende, zweckfreie Ordnungen überführt. Die Art der Anordnung spielt dabei eine zentrale Rolle. Der Künstler spielt mit Symmetrien, arrangiert die Gegenstände zu geometrischen Formen wie zum Beispiel Kreise, Rechtecke oder Quadrate. Dem Ornament, das in der Bildenden Kunst über lange Zeit ein Schattendasein fristete, kommt eine zentrale Bedeutung zu und ist wesentliches Gestaltungsprinzip des Künstlers. Sie befreit den Gegenstand aus seinen funktionalen Fesseln und führt dem Betrachter mit einer großen Leichtigkeit, einer immensen Vielfalt an Ideen die Poesie des Alltäglichen vor Augen.

Vita Sakir Gökçebag (Jg.1965) studierte an der Fakultät der Schönen Künste in Istanbul und kam über ein DAAD-Stipendium an die Kunstakademie Düsseldorf. 1996 erhielt er den Markus-Lüpertz Preis und 2012 den George Maciunas Preis. Er war mit seinen Werken bereits in vielen internationalen Ausstellungen in den Niederlanden, in der Schweiz und in der Türkei vertreten. In Deutschland wurde er 2012 mit der von René Block kuratierten Einzelausstellung in TANAS bekannt.

Pfalzbau Bühnen
Parallel zur Ausstellung im Kunstverein werden im Foyer der Pfalzbau Bühnen weitere Arbeiten von Sakir Gökçebag präsentiert.

Führungen jeden Samstag:

23. Januar, 14 Uhr mit Julia Weber
30. Januar, 14 Uhr mit Torsten Kappenberg
06. Februar, 14 Uhr mit Torsten Kappenberg
13. Februar, 14 Uhr mit Barbara Auer
20. Februar, 14 Uhr mit Torsten Kappenberg
27. Februar, 14 Uhr mit Julia Weber
05. März, 14 Uhr mit Torsten Kappenberg
12. März, 14 Uhr mit Torsten Kappenberg
19. März, 14 Uhr mit Barbara Auer
26. März, 14 Uhr mit Julia Weber
02. April, 14 Uhr mit Julia Weber
09. April, 14 Uhr mit Julia Weber

 

Mit freundlicher Unterstützung von:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

     
 

 

 

 

 

 

 

 

   
 
 
 
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