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  Öffnungszeiten:
Kunst Büro
Dienstag bis Freitag 9.30 bis 12.30 Uhr
Mittwoch 9.30 bis 12.30 und 13.00 - 16.00 Uhr / Tel 0621/52 80 55

Kunst Halle
Di - Fr 12 bis 18 Uhr
Sa und So 11 bis 18 Uhr
Tel 0621 504 2012

   
 
   
       
 
Wir über uns
         
     

4. FOTO-FESTIVAL Mannheim_Ludwigshafen_Heidelberg
THE EYE IS A LONELY HUNTER: IMGAGES OF HUMANKIND

 
kunst halle a
 
kunst büro

10. September - 06. November 2011
Vernissage: 09.09. um 19 Uhr in der Mannheimer Kunsthalle

 
kunst studio

 

Fokus Ludwigshafen:
10.09. um 11.30 Uhr Fokus Kunstverein Ludwigshafen - Kuratorenstatement zur Ausstellung
10.09. um 12.30 Uhr Künstlergespräch mit Jacob Holdt
- ON SAYING YES

 
Programm
 
Jahresgaben

Francesco Giusti
Bonga Bonga
aus der Serien Sapologie,
Pointe-Noire, Congo, 2009
Inject prints
100x100cm

© Francesco Giusti

 

 

 
Kataloge
  Kunst Halle allgemein:
Im ersten Obergeschoß des Bürgermeister-Ludwig-Reichert-Hauses befindet sich die 500 qm große Ausstellungshalle des Kunstvereins. Das 50er Jahre Gebäude in der Innenstadt hat nach dem Umbau einen ganz besonderen Charme. Durch das Öffnen der Zwischendecke ist das gewaltige und ursprünglich verdeckte Tonnengewölbe nun sichtbar. Die übersichtlich und klar strukturierte Halle mit Oberlichtfenster stellt einen äußerst attraktiven Ausstellungsraum dar.
 
 

Francesco Giusti
Daddi Bilele
aus der Serie Sapologie
Pointe-Noire, Congo, 2009
Inject prints
100x100cm
©
Francesco Giusti

 

 



   
         
         
     

Paolo Woods
aus der Serie Walk on my Eyes, 2004 – 2009 (realisiert 2010)
C-Print
90 x 90 cm
© Paolo Woods
Courtesy Paolo Woods

 


 
         
     

 

111

111Peter Funch
111Memory Lane 2008
111
aus der Serie
111
Babel Tales
111120 x 265 cm
111
Digital C-Print
111© Peter Funch
111Courtesy V1 Gallery

 
         
         
     

DAS ALLTÄGLICHE LEBEN

Kuratorinnen: Katerina Gregos & Solvej Helweg Ovesen

Als Teil des 4. Fotofestivals Mannheim Ludwighafen Heidelberg, THE EYE IS A LONELY HUNTER, beinhaltet das Unterthema Das alltägliche Leben eine fotografische Untersuchung der Organisation, Durchführung und „Personalisierung“ des täglichen Lebens – Aufgaben, denen sich alle Menschen gegenübergestellt finden . Inspiriert wurde dieses Ausstellungssegment durch das Buch L'invention du quotidien (deutsch Die Kunst des Handelns ) des Soziologen Michel de Certeau, der untersuchte, wie die Menschen ihre Kultur individualisieren und Dinge – von Gebrauchsgegenständen bis zu alltäglichen Handlungen – verändern oder modifizieren, um sie sich „anzueignen“. Wie bewältigen wir das tägliche Leben? Wie durchleben wir die tagtäglichen Handlungen, Notwendigkeiten und Routinen? Wie ersinnen wir Strategien, mit denen wir den Alltag bezwingen ? Wie bewegen wir uns im privaten wie auch im öffentlichen Raum und besetzen ihn - als Einzelpersonen und als Mitglieder einer Gruppe?

Die Ausstellung konzentriert sich auf einen wichtigen Aspekt (Praxis des Lebens ist kein Begriff, der im deutschen sinnvoll oder verständlich ist) des alltäglichen Lebens: die Möglichkeiten und Grenzen der individuellen Handlungsfähigkeit sowohl als Vermittlung eines mikrokosmischen Weltbilds wie auch als Beispiel für den Überlebenswillen. Sie erlaubt einen Einblick in die unterschiedlichen Rituale/Umsetzung des täglichen Lebens überall auf der Welt, in ihrer Einfachheit, Eigenheit und ihrem Erfindungsreichtum. Sie fragt, ob es zwischen Praxis und Routine einen Unterschied gibt und, wenn ja, worin sich dieser manifestiert.Tatsächlich gibt es „universale“ Praktiken und Lebensweisen, wie das Essen, das Sich-Kleiden und der menschliche Kontakt, die uns allen gemein sind. Doch werden diese Praktiken in unterschiedlichen Kulturen auf unterschiedliche Weise offenbar: Während einige Gepflogenheiten eine gewisse Einheitlichkeit oder Normiertheit aufweisen mögen, sind andere eine Art von Widerstand gegenüber der Konvention und stellen die Verallgemeinerungen des menschlichen Alltagslebens in Frage. Deshalb ist die Vorstellung von einer „Normalität“ des Alltäglichen relativ: in der Auswahl der Fotografien kommen sowohl übliche und vertraute als auch recht ungewöhnliche tägliche Routinen und Praktiken zum Ausdruck.

Das Hauptanliegen der Ausstellung THE EYE IS A LONELY HUNTER und ihrer Teilbereiche ist es, einen Einblick in das Leben anderer zu vermitteln, der über den visuellen Mythos von Normalität und Universalität hinausgeht. Das alltägliche Leben bezeugt das Vermögen der Menschheit, angesichts der Herausforderungen des täglichen Lebens erfindungsreiche Überlebensstrategien zu entwickeln.

Führungen durch die Ausstellung am:

11.09./ 18.09./25.09./02.10./09.10./16.10./ 23.10./30.10./ 06.11./ jeweils um 14 Uhr

Workshops für Kinder und Familie

Mit freundlicher Unterstützung von:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
         
 

 
 

 

 

 

 

 

 

 
     
 
 
Impressum   @ Kunstverein-Ludwigshafen 2004