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Kunst Büro
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Tel 0621 504 2012

   
 
   
       
 
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Alba D'Urbano und Dagmar Varady

 
© Marlis Jonas
kunst halle a
 
kunst büro
 

20.4.-30.6.2013

Jeden Samstag um 14 Uhr findet eine Führung statt.

Samstags ist der Eintritt frei!

Unter youtube ist ein Beitrag zur Ausstellung zu sehen.

 

Vorankündigung: Alles muss raus!

Am Sonntag, den 30. Juni um 15 Uhr laden wir Sie und Ihre Freunde zur Finissage der Ausstellung "wissen" von Alba D'Urbano und Dagmar Varady ein

15 Uhr Künstlergespräch moderiert von Paolo Bianchi (Kunstkritiker und Kurator)
16 Uhr „Alles muss raus!“
Alle Bücher aus der Ausstellung werden von Alba D'Urbano und Dagmar Varady gestempelt, signiert und dann verschenkt.

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Kunst Halle allgemein:
Im ersten Obergeschoß des Bürgermeister-Ludwig-Reichert-Hauses befindet sich die 500 qm große Ausstellungshalle des Kunstvereins. Das 50er Jahre Gebäude in der Innenstadt hat nach dem Umbau einen ganz besonderen Charme. Durch das Öffnen der Zwischendecke ist das gewaltige und ursprünglich verdeckte Tonnengewölbe nun sichtbar. Die übersichtlich und klar strukturierte Halle mit Oberlichtfenster stellt einen äußerst attraktiven Ausstellungsraum dar.

 

 
 
   

Alba D'Urbano
Dagmar Varady

Installations-
ansichten, 2013

© VG BILD-KUNST, Bonn, 2013

rkierung#1, 2013
©Jan Schmidt

 



 
         
         
     


"Monito-raggio", Installation,
12 Glasobjekte, Plastikschläuche, 20 digitale Fotos au Glas 2005

 

©JanSchmidt

 

 

 


 
         
     

 

 

Markierung #1, ©Jan Schmidt

 
         
         
     

Dagmar Varady und Alba D'Urbano haben den ursprünglich für 2012/13 geplanten Umbau der Stadtbibliothek - sie befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft zum Kunstverein- zum Anlass für eine künstlerische Intervention genommen. Auf die erneute Verschiebung des Umbautermins reagierten die beiden Künstlerinnen, nach ausgiebigen Forschungsprozessen vor Ort, mit einem veränderten Ausstellungskonzept, das die Hinterfragung der Bibliothek selbst als Wissensspeicher und den Umgang mit Wissen heute zum zentralen Thema macht. Der Fokus wird nun auf das Verhältnis von visuellem "wissen" im Kunstverein und textuellem "wissen" der Bibliothek gelegt.

Das Ausstellungskonzept macht den Bezug zur Stadtbibliothek in zweifacher Hinsicht erfahrbar: einerseits liegt der ursprüngliche Regal-Grundriss aus dem Jahr 1963 als Raster dem Installationsentwurf zugrunde, andererseits werden ausrangierte Regale, Objekte und Bücher aus der Stadtbibliothek zum Installationsmaterial. In ihrer wissensvermittelnden Funktion hat eine Stadtbibliothek, im Unterschied zu einer wissenschaftlichen Bibliothek, eine große Bücherfluktuation. Bücher, die nicht mehr ausgeliehen werden, werden auf Flohmärkten weiterverkauft oder später auch entsorgt. Die Stadtbibliothek hat über ein Jahr diese Bücher gesammelt. Sie wurden von den Künstlerinnen gesichtet, nach thematischen Feldern geordnet und sind Teil der Installation: Reisebücher, allgemeine Ratgeber zur Gesundheit, Fitness und Schönheit, Kochen, Geografie, Politik, Gewalt in der Schule, Konflikte etc. Gleichzeitig wird das von ihnen sortierte Buchmaterial zum kritischen Gegenüber ihrer eigenen künstlerischen Arbeiten.

Bezugnehmend auf die vorgefundenen Reisebücher beginnt die Ausstellung mit zwei Reisen der Künstlerinnen in entgegen gesetzte Richtungen: Alba D'Urbano, aus Tivoli stammend, immigrierte 1984 nach Deutschland und zeigt Stationen, Dokumente etc. ihrer Reise während Dagmar Varady sich auf eine imaginäre Italien Reise begibt. Der Parcours führt dann zu weiteren Themen wie z. B. Gesundheit

Essen, Gewalt, Schönheit. Mit Videos, Fotografien, Grafiken und Zeichnungen reagieren die beiden Künstlerinnen auf das vorgefundene Material . Ein Prozess der Umdeutung, der Neubewertung und Hinterfragung findet statt.

Partizipatorisches Projekt im Rahmen der Ausstellung:

Das Thema des Reisens, verbunden mit dem Thema des Wissens bzw. der Wissensaneignung wird vom
22.-26. April im Rahmen eines partizipatorischen Projekts zusammen mit Schülern der Schlossschule aus Ludwigshafen-Oggersheim weiter entwickelt. Die Projektwoche findet mitten in der Ausstellung statt und sieht vor, aus den zur Aussonderung bestimmten Büchern neue Bücher zu schaffen. Diese sind Resultat eines Zerstörungsprozesses. Was gute Erziehung normalerweise jedem Kind verbietet - Bücher zu bemalen, auseinanderzunehmen oder zu zerschneiden - soll nun bewusst eingesetzt werden, um das Medium Buch für etwas neu Entstehendes zu öffnen. Die Kinder sollen ihre Erfahrung mit dem Buch machen und eigene Ideen für ein, ihren Intentionen entsprechendes Buch umsetzen. Neue, assoziative Ordnungen entstehen, die mit dem ursprünglichen Vorhaben von Wissenserschließung im alten Buch nichts mehr zu tun haben.

 

Mit freundlicher Unterstützung von:

BASF SE





GAG Ludwigshafen am Rhein

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   
         
 

 
 

 

 

 

 

 

 

 
     
 
 
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