Wir bauen um!

From Where I Stand – Biennale für aktuelle Fotografie

Bodies in (e)Motion: Im Internet tauschen Menschen intensiv Ideen, Meinungen und Haltungen miteinander aus. Trotzdem bleibt der Körper das wichtigste Mittel, um die eigene kulturelle, religiöse und politische Identität auszudrücken. Menschen verkörpern ihre Erfahrungen und Überzeugungen und setzen ihren Körper als Ausdruck derer bei Massenprotesten im Kampf für Redefreiheit, für Frauenrechte und gegen den Klimawandel ein. Zugleich ist er aber auch zerbrechlich und anfällig für staatliche Gewalt und widersprüchliche Sichtweisen. Im Laufe der Geschichte haben sich Ideen und Überzeugungen herausgebildet, sie wandern und werden adapiert, wo immer Menschen sich bewegen. Kolonialismus, Imperialismus, weltweiter Handel und Massenmedien haben westliche Werte und Perspektiven auf der ganzen Welt verbreitet. Die ausgewählten Künstlerinnen in Bodies in (e)motion fungieren als Vermittlerinnen, um Gedanken und Haltungen in Bezug auf Freiheit, Feminismus und Religion zu zeigen, die in der westlichen Welt wenig bekannt sind. Und sie zeigen, wie der Körper auf subtile Weise auch individuell gegen auferlegte Zwänge rebellieren kann.

Bodies in (e)motion präsentiert die Ergebnisse, die aus ausführlichen Dialogen zwischen den Künstlerinnen und ihren Mitstreiterinnen hervorgegangen sind: Performances, Zeitungen und Collagen zeigen, wie Menschen selbstbestimmt und im ständigen Ideenaustauschs mit anderen ihre eigene Identität geformt haben.

Künstler*innen: Archive of Public Protest, Felipe Romero Beltrán, Michał Iwanowski, Giya Makondo-Wills, Mashid Mohadjerin, Gloria Oyarzabal

Ab Sonntag, den 3. April können Sie uns ohne Zugangsbeschränkungen besuchen. Die 3G-Regelung entfällt. Auch das Tragen einer FFP2 Maske ist nicht mehr obligatorisch.
Wer freiwillig eine Maske trägt, schützt damit jedoch sich und andere. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!