Rückschau

Mwangi Hutter

Innocent of Black and White
27. Januar - 15. April 2018

Selbsterkundung und Körpererfahrung sind die zentralen Themen im Werk des Künstlerpaars Mwangi Hutter. Sie arbeiten mit Video, Klang, Fotografie, Installation, Skulptur, Malerei und Performance. Im Mittelpunkt ihrer künstlerischen Arbeit ist immer der menschliche Körper, genauer gesagt ihr eigener, der in fast allen Arbeiten in Erscheinung tritt. Ihre Performances, Videoarbeiten und Fotografien entwickeln sie aus selbst konzipierten, oftmals ritualartigen Handlungen, die auf das Engste mit ihren eigenen Erfahrungen und ihrer persönlichen Geschichte verbunden sind. Ihr grundsätzliches Verständnis von Wissen, das sie nicht als einen rein intellektuellen Prozess, sondern vielmehr als ein ganzheitliches Verständnis von Körper, Geist und Seele verstehen, bildet das Fundament ihrer künstlerischen Arbeit, die für sie immer eine Reise zu sich selbst, eine intensive Selbsterkundung und Erforschung der eigenen Körperlichkeit beinhaltet.

SUK

Ein partizipatorisches Projekt mit Geflüchteten aus der Region Ludwigshafen
19. November - 10. Dezember 2017

Die Ausstellung SUK präsentiert und dokumentiert die Ergebnisse eines Projekts, das unter der Anleitung des Künstlers Philipp Morlock von Februar bis März 2017 mit jungen Geflüchteten aus Ludwigshafen stattgefunden hat. In der Werkstatt des Künstlers wurden gemeinsam unter handwerklicher Anleitung verschiedene Sitzmöbel gebaut, die jetzt im Kunstverein Ludwigshafen ausgestellt werden und zum Gespräch einladen. Mit den Stühlen und Bänken soll ein Ort geschaffen werden, der neue Möglichkeiten der Begegnung und der Kommunikation zwischen Einheimischen und Geflüchteten bietet. Viele Geflüchtete suchen zum Erlernen der deutschen Sprache immer noch Sprachpaten. Die Ausstellung bietet dafür eine Art "Kontaktbörse". Unter dem Motto "Sprich mit mir" lädt der Kunstverein Ludwigshafen von Dienstag bis Sonntag zwischen 16 bis 18 Uhr deutsch sprechende Personen und Geflüchtete ein, auf unkomplizierte Weise miteinander in Kontakt zu treten, ins Gespräch zu kommen und bestenfalls gemeinsam eine Sprachpatenschaft einzugehen.

Farewell Photography

Biennale für aktuelle Fotografie
9. September - 5. November 2017

Global Players - Wie lassen sich Fotografie, Ökonomie und Migration zusammen denken?

Die erste Biennale für aktuelle Fotografie verabschiedet sich von der Fotografie, wie sie bisher bekannt ist. Unter dem Titel Farewell Photography beleuchtet ein sechsköpfiges Kuratorenteam einen sich radikal verändernden Umgang mit Bildern im digitalen Zeitalter und präsentiert einen anderen Blick auf die Geschichte der Fotografie. In sieben Kapiteln, in sieben Häusern der Region, zeigt die Biennale Arbeiten von mehr als 60 internationalen Fotografinnen und Fotografen, Künstlerinnen und Künstlern. 

Bettina van Haaren

Waldwasen durchlöchert
20. Mai - 16. Juli 2017

Der Kunstverein Ludwigshafen widmet der bildenden Künstlerin Bettina van Haaren eine große Einzelausstellung, in welcher umfassend ihr Werk präsentiert wird. Seit Mitte der 1980er Jahre hat sich Bettina van Haaren in ihrem malerischen, zeichnerischen und druckgrafischen Werk fast ausschließlich der Darstellung des eigenen, fast ausnahmslos nackten Körpers verschrieben. Sie selbst bezeichnet diese zum Teil äußerst intimen Darstellungen ihres Körpers als Selbstbildnisse und grenzt sich damit von der allgemein üblichen Bezeichnung des Selbstaktes ab. Der weibliche Körper dient Bettina van Haaren als Möglichkeit der visuellen Hinterfragung von Identität, Geschlecht, sozialer Zugehörigkeit und gesellschaftlicher Rolle. In diesen Kontext reihen sich die Selbstbilder Bettina van Haarens ein, die zahlreiche autobiografische Bezüge erkennen lassen. Während in den 1990er Jahren Schwangerschaft, Geburt und Mutterschaft die beherrschenden Themen ihrer künstlerischen Arbeit sind, rückt dieser Lebensabschnitt im Laufe der Jahre in den Hintergrund; die Künstlerin setzt sich mit aktuellen gesellschaftspolitischen Fragestellungen zu Natur, Umwelt, Konsum, Krieg und Gewalt auseinander.

Emy-Roeder-Preis 2017

Junge Rheinland-Pfälzer Künstlerinnen und Künstler
11. März - 30. April 2017

Teilnehmende Künstlerinnen und Künstler:
Adam Cmiel, Isabelle Faragallah, Sebastian Haslauer, Ekaterina Hildmann, Rieke Köster, Judith Leinen, Leonie Licht, Miki Lin, Friederike Nastold, Dominik Schmitt, Kathrin Schneider, Paul Schuseil, Tugba Simsek, Johannes Hugo Stoll, Lena Trost, Julia Lia Walter, Lisa Weber, Marie Welsche, Stephan Wiesen.

Julia Lia Walter | Amplitude, 2017, Projektion, Aquarell auf Papier, Sound, ©Julia Lia Walter | Emy-Roeder-Preis 2017 

Björn Drenkwitz

As Time Goes By
19. November 2016 - 15. Januar 2017

Die Nachwuchsförderung junger Rheinland-Pfälzer Künstlerinnen und Künstler ist wichtiger Bestandteil des Ausstellungsprogramms des Kunstvereins Ludwigshafen. Der Videokünstler Björn Drenkwitz hat bereits 2011 mit der Verleihung des Emy-Roeder-Preises eine der renommiertesten Auszeichnungen des Landes erhalten. Er gibt nun in seiner ersten großen Einzelausstellung im Kunstverein Ludwigshafen einen Überblick über seine in den vergangenen Jahren und aktuell für die Ausstellung entstandenen Arbeiten. Neben drei Großprojektionen in der Ausstellungshalle werden weitere Videos auf Monitoren sowie eine Auswahl seiner konzeptuell entwickelten Objekte, Grafiken und Fotografien präsentiert. 

Timelines

Gruppenausstellung
17. September - 6. November 2016

Teilnehmende Künstlerinnen und Künstler: 
Siegfried Anzinger, Collaboration_Patrycja German / Holger Endres, Claudia Desgranges, Peter Dreher, Byung Chul Kim, Karin Hoerler, Herlinde Koelbl, Jürgen Krause, Ae Hee Lee, Pia Linz, Oscar Muñoz, Jens Risch, Jan Schmidt, Claus Stolz, Konstantin Voit. 

Maziar Moradi

Ich werde deutsch
23. April - 26. Juni 2016

Der Kunstverein Ludwigshafen präsentiert in einer ersten großen Einzelausstellung den deutsch-iranischen und in Berlin lebenden Fotografen Maziar Moradi. Maziar Moradi erhielt 2007 den Otto-Steinert-Preis, 2009 den Preis für Dokumentarfotografie der Wüstenrot Stiftung und 2010 förderte die Stiftung Kunstfonds sein Buch "1979", das sich mit dem Wandel der iranischen Gesellschaft nach dem Sturz des Schah-Regimes auseinander setzt. 

Sakir Gökcebag

Reorientation
23. Januar - 10. April 2016

Seit vielen Jahren lädt der Kunstverein Ludwigshafen einmal jährlich KünstlerInnen ein, eine auf die Ausstellungshalle bezogene Installation zu realisieren. Im Januar 2016 wird der türkische Künstler Sakir Gökçebag die Halle bespielen. Sakir Gökçebag setzt sich in seiner Kunst mit dem "Alltäglichen" auseinander; es sind Dinge, die uns allen bekannt und sehr vertraut sind. Diese alltäglichen Gegenstände werden jedoch oft durch minimale, äußerst subtile Eingriffe einer Verwandlung unterzogen, die ihre ursprüngliche Funktion vollkommen vergessen lässt. Gökçebags Eingriffe in das Alltägliche sind oft überraschend einfach. Durch Multiplikation eines Gegenstandes, durch Teilen, Zerschneiden, entwickeln die Dinge ein neues Eigenleben und führen dem Betrachter das ihnen innewohnende ästhetische Potential, das über ihre reine Funktionalität hinausgeht, vor Augen. So gelingt es Sakir Gökçebag mit einer großen spielerischen Lust und Freude einen uns bis heute prägenden Leitsatz des Bauhauses zu unterwandern: "form follows function" – die Form unterliegt der Funktion.

Mit dem Auge des Kindes

29. November - 13. Dezember 2015

Anlässlich des 10-jährigen Jubiläums der "Offensive Bildung" der BASF SE zeigt die Ausstellung ausgewählte Kinderwerke. 
Wie sehen Kinder die Welt? Wie nehmen sie die Veränderungen in ihrem Umfeld wahr? Welche Bereiche des Lebens sind für sie dabei von besonderer Bedeutung und findet das Ausdruck in Werken, die sie künstlerisch gestalten? Von "Piccolo bis Picasso" ist ein Projekt für Kindertagesstätten, das bereits 2005 von der Hochschule Koblenz zusammen mit dem Diakonischen Werk und dem Prot. Kirchenbezirk Ludwigshafen entwickelt wurde. Künstlerisches Gestalten ist als Lernerfahrung für die kindliche Entwicklung entscheidend. Kinder im Vorschulalter sind in einer Entwicklungsphase, bei der sich die Sinnessysteme in besonderem ausformen. In dieser Zeit werden die wichtigen Fundamente für das Vertrauen in die eigenen schöpferischen Kräfte und Fähigkeiten gelegt. 

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